Hintergrund zu Nootka Island

Tief im Westen von Kanada liegt die Insel Nootka. Noch vor wenigen Jahren war sie nur von den Ureinwohnern besiedelt – den Nootka.

 

Doch dann entbrannte ein Streit diverser Parteien: Vor allem Spanien, Frankreich und die britische Krone kämpften um die Insel. Nicht nur, aufgrund des Reichtums der Insel – sondern vor allem wegen der strategischen Lage. Wer diese Bucht besaß, kontrollierte den Handel im Nordpazifik.

 

Doch während sich Spanier, Franzosen und Briten stritten, siedelten dänische und preußische Flunker auf dem heiligen Boden. Klug verhandelten sie einen Vertrag mit der britischen Krone und konnte ihre Siedlung behaupten: Friedheim.

 

Dort leben inzwischen nicht nur fromme Flunker, sondern auch jüdische Russen, protestantische Preußen, katholische Iren und viele, die vor der britischen Krone geflohen sind. Auch Urweinwohner leben hier - friedlich mit den fremden Siedlern. Friedheim ist wahrscheinlich der sicherste Ort auf der Welt: Zum einen verbietet der Vertrag mit der Krone einen Angriff. Zum anderen wurde Friedheim direkt auf einem heiligen Boden errichtet.

 

Das missfällt den „Mad Faces“, Waldbewohner, die von den Siedlern fälschlicherweise mit den Nootka in einen Topf geworfen wurden. Die neuen Siedler sagen: "Klar sind sie Menschen - sie bluten und fallen um, wenn man auf sie schießt."  Für die Urweinwohner sind die Mad Faces keine Menschen, sondern "Dämone" oder Waldgeister: "Du siehst sie nur nachts und sie schlafen nie."

 

Wie auch immer, die Mad Faces meiden Friedheim und so scheint die Siedlung heilig für alle Parteien. Wenn du sicher und ruhig schlafen willst, dann wandere hier ein!

 

Nur ein Steinwurf entfernt liegt James Town – die britische Siedlung. Nun, zur Zeit ist die Siedlung britisch – zuerst war sie spanisch und lange danach französisch. James Town stinkt vor Geld und Möglichkeiten und leidet daher auch unter ständigen Angriffen der franz. Huntsmen und auch der Mad Faces. Offiziell hat Governor McTum das Sagen. Allerdings munkelt man, dass einige Adelige und vor allem die East India Trading Company die wahren Entscheider der Kolonie sind. Die Huntsmen waren französische Jäger und Fallensteller. Sie wurden vertrieben und leben jetzt in den nördlichen Wäldern der Insel. Ihren Hass senden sie auf die neuen Siedler, die ihre Lebensgrundlage geraubt haben.

 

Südlich der beiden Siedlungen liegt noch ein dritter Ort: Taboo Moor. Die Flunker nannten diese Zeltansammlung im Sumpf so, weil man dort nicht hingehen sollte. Governor McTum hat den Besuch von Taboo Moor sogar verboten. Hier erwarten dich nur Aussätzige und Ausgestoßene: Hexen, Schamanen, Kranke, Irre und finstere Sekten. Tatsächlich suchen im Geheimen sogar manchmal der Adeligen den Ort auf, wenn sie Heilung suchen. Man kann die Rituale finster oder auch brutal nennen – aber sie wirken: Egal, ob du Heilung für deinen Körper oder deine Seele brauchst, hier findest du Rettung. Selbst, wenn man dir in deine Lunge geschossen hat! Oder die Mad Faces deinen Geist gebrochen haben…

 

Und irgendwo zwischen den drei Orten sind die Mad Faces zu Hause. Sie lauern im Dickicht auf dich. Meist warten sie auf die Nacht. Dann tauchen sie aus dem Nichts auf und schnappen dich. Veschleppen dich in ihr Lager. Verstümmeln dich. Bei den Huntsmen mag man sich herauskaufen können. Aber nicht so bei den Mad Faces. Wenn du das Martyrium überleben solltest, mag man dir das Blut wegwischen – die Narben werden ewig bleiben.

 

Beziehungen der Gruppen kurz vor Time in...

 

Persönlichkeiten und Orte in James Town

 

Die Seelensauger