Sieh den Wald als Spielpotenial. Als Abenteuerfeld. Du zeltest in einem der Viertel, aber ab und zu traust du dich in den Wald. Wenn du magst.
In den meisten Märchen ist der "Held" schwach - oft ein Kind. Dagegen sind die "Gegner" sehr stark, z.B. Hexen. Das hat den Vorteil, dass wir mehr Bedrohung und Spannung empfinden.
Es geht um Emotionen: Bedrohung, Grusel, Thrill, Angst, Spannung, Trauer...
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die SC intensivere Spielszenen erleben, wenn gar keine Super-Helden mitspielen.
In Tollgund gibt es maximal Helden der zweiten Reihe. Du gehst in den Wald, nicht weil du "moschen" oder gewinnen willst - sondern, weil du etwas erleben möchtest: Einen Kick, eine Erinnerung, etwas mit deinen Gefährten - und für andere.
Fast alle Wesen, die du im Wald triffst, sind stärker als du. Ein Räuber ist etwas stärker als dein Charakter.
Egal, wie stark und erfahren du in deiner Fantasie bist: Vier sehr starke Kämpfer sind etwa so stark wie ein Phalwarg (gesprochen: Fahlwarg) - eine Art Schwarztroll:
Sie sind für dich im Grunde unbesiegbar. Aber die Phalwargs haben auch Schwächen: Sie sehen schlecht und schlafen immer mal wieder ein. Eine Chance, wegzuschleichen. Oder heranzuschleichen, um in die Taschen des Schwarztrolles zu schauen...
Noch bedrohlicher wird es nachts. Wenn die Schatten des Waldes auf dich lauern und zwischen den Bäumen hervorkriechen. Da gibt es im Grunde nichts, was du besiegen kannst. Geister, Hexen und anderen dunkle Kreaturen... verstecken, schleichen, fliehen oder wegrennen. Selten kannst du dich 'rausquatschen.
Moment! Verstecken? Das ist nachts fast nicht möglich, da du dich nur bewegen kannst, wenn du eine Laterne führst. Und die Kerze in der Laterne sollte an sein. (Nutze lieber eine LED Kerze, wenn die Waldbrandstufe höher ist.)
Falls du jetzt Lust auf den Wald bekommen hast, hier findest du noch ein paar Regeln bzw. Tipps zum Waldspiel durch!
