Stimmen zum TABOO Larp

Wir haben einige SC gefragt, wie sie unseren TABOO Larp finden:

 

"Ich hatte Bammel, dass mein Konzept nicht gut aufgenommen würde bzw. dass ich es nicht gut genug darstellen kann. Und ich nicht mit den erfahrenen LARPern mithalten kann. Aber das war dann vor Ort alle gar kein Problem mehr.

 

Vor allem gefielen mir die vielen verschiedenen Vibes und Emotionen ❤️ Es gab mir viel Freude, Aufregung, und geile Erinnerungen!

 

Egal wo und wann, es gab immer einen Ort, wo man das gefunden hat, was man gerade braucht. So konnte ich vom Alltag wegkommen und meine Fantasie ausleben. Das innere Kind pflegen <3"

 

Meli, Schaffhausen


"Larp (und besonders Larp im Taboo/Tollgund-Stil) wünsche ich mir als eine herrlich verrückte Alternativ-Erfahrung zum sonstigen Leben – und zugleich als eine verfremdete Begegnung mit vielen Herausforderungen, die mir sonst begegnen.

 

Ich möchte mich in eine fiktive Figur hineinversetzen, und vielleicht auch herausfinden, wieviel von mir doch auch darin steckt.

 

Ich hoffe, bei Taboo herrlich schräge und zugleich liebenswerte Menschen zu treffen, solche, die mir in meinem Alltag selten begegnen.

 

Ich möchte bei Taboo ganz bewusst auch eine „philosophisch“-psychologische Erfahrung machen, nämlich die der mehrfachen Realität, wenn ich genau weiß, dass ich in einem Spiel bin, und doch Spannung, Freundschaft, Angst, Mut ganz real erlebe. Ich kann so hoffentlich einerseits für die Alltagsrealität trainieren und sie zugleich andererseits relativieren.

 

Meinen Taboo-Charakter, einen Dichter, finde ich besonders reizvoll, ich schreibe beim Taboo (und nur dort) ständig Gedichte im Stil der für Taboo „zeitgenössischen“ Romantik.

 

Ich habe tatsächlich viele Menschen kennenlernen dürfen, die mein Leben auf unterschiedliche Weise bereichert haben.

 

Was ich seit Kindertagen gespürt und geglaubt habe, erlebe ich oft auch beim Larpen, gerade auch bei Taboo: eine fantastische Erfahrung wirkt, und diese Wirkung macht sie dann auch wirklich.

 

Hatte ich Bedenken? Vielleicht weil es meine erste Con ohne (pseudo-) mittelalterliche Rahmung war. Und ich mir nicht vorstellen konnte, wie das mit den Schusswaffen klappen sollte. Aber ich hab schon geahnt, dass das mit Tollgund-Spielern klappen würde. Und es ist ja auch gar kein Problem.

 

Gebracht hat es ganz viel Spaß am Setting, an meinem neuen Char und - wie immer - an den tollen Mitspielern. Und an der sehr einfühlsamen Reaktion der Orga auf einen mich sehr irritierend Vorfall. Und besonders mochte ich auch die Verbindung von historischer Rahmung und fantastisch - unheimlichen Elementen, die nahtlos klappte.💚

 

Mir hat die sehr offene, aber doch historisch halbwegs festgelegte Rahmung sehr gut gefallen. Es gab, anders als bei reiner Fantasy, gleich gemeinsame Hintergründe für alle Spieler."

 

Heinrich, Cloppenburg


"Eigentlich wollte ich selbst ein Taboo organisieren, nachdem ich die Serie sah, war ich aber Mama geworden und konnte keine Larps mehr organisieren. Dann gab es plötzlich von offensichtlich tollen Menschen einen TABOO Larp. Zack angemeldet.

 

Taboo ist ein wunderschöner Ausflug in eine andere Welt:

  1. Viel Spaß mit Freunden, aber auch tolle neue Begegnungen. Immersion in die düstere Welt gelang aufgrund der Orga-Arbeit wunderbar. Geisterpfad und verschiedene Lager waren toll gestaltet.
  2. Die Atmosphäre ist großartig!
  3. Gelände ist schön und praktikabel zugleich. Toller Input von anderen Spielern. Orga war bei Fragen sehr hilfsbereit.
  4. Das Setting ist stimmig und die Spieler gut bis sehr gut."

Nele, Freiburg


"Mir sind viele Cons einfach zu öde geworden. Ich habe mich nicht mehr wirklich gefordert gefühlt und wollte etwas spielen, das mehr sozial geächtet ist. Mehr Drama und damit auch mehr Spielspaß!

 

Zudem hatte ich mies Bock auf den gore stuff im Moor. Blut und Herausforderungen! 😜

  

Ein wenig blockiert hatte mich die Klamotten-Frage: Hatte nicht wirklich gute Ideen, wie ich den Charakter gestalten will. Alle Sachen müssen neu, usw.

  

Und ich dachte ganz am Anfang, dass viel mehr Englisch gesprochen würde. Das hätte mich wahrscheinlich auch etwas gebremst.

 

Außerdem war es meine erste Con, auf die ich quasi alleine gefahren bin.

 

Tatsächlich habe ich super viele tolle neue Menschen kennengelernt. Und konnte meinen eigenen Spiel-Stillstand erweitern. Gerade durchs Moor. Wie nutzt man Pyrotechnik? Wie baut man gute Rituale auf? Wie verschafft man anderen möglichst viel spiel und hat selber auch noch was davon?

 

Wie sehr kann man Menschen OT toll finden, aber IT zutiefst hassen! 😅

 

Ich konnte meine Empathie, merken wie weit man im Spiel gehen kann, ohne dass man Grenzen des gegenüber überschreitet (und das im besten Fall merken, ohne sich abzusprechen).

 

Am besten gefallen mir die Geschichten der anderen SC. Ich finde alle Chars sind mit so viel Liebe zum Detail erarbeitet und die Vielfalt ist da mega krass.Alle bringen so super viele Dinge ein, die bespielbar sind – für mich noch intensiver als auf dem Tollgund. Und vor allem lassen sich auch alle auf die Emotionen ein.

 

Empfehlung? Ich geh damit quasi allen richtig auf die Nerven, zumindest allen, die ich dafür passend finde. 😂

 

Ist einfach ein geiles Setting! Kein ödes Gewandungsgrillen, kein Warten auf die blöde Endschlacht.

 

Wer Spiel will und offen ist, bekommt den ganzen Tag Spiel angeboten.

 

Klar, man muss dafür auch selber mal aus seiner Komfortzone kommen, aber das kann auch ein großer Ansporn sein."

 

Mike / Doc Coop, Nienburg an der Weser


„Die Beschreibung vom Setting hatte mir sehr zugesagt! Sowie die Tatsache, dass es keine Helden gibt. Man spielt mit Schwächen! Das Düstere! Für mich war es eine Herausforderung! Raus aus dem typischen overpowered Fantasy Spiel. Ich wollte mehr Spiel! Mehr Spiel geben und mehr Spiel bekommen! Ich habe mir im Larp immer mehr Gefühl/Konflikt/Emotionen gewünscht. Wenn ich in Rolle gehe, denke ich so, wie es der Charakter auch tut. Ich bin einfach komplett in der Immersion. Ich will im Larp keine OT-Blasen. Ich will Spiel! Das Taboo klang für mich einfach so, als würde es das alles abdecken. Also ausprobieren! Und ich wurde absolut NICHT enttäuscht!!! Mein erstes Taboo war für mich eine absolute out-of-Comfort-Zone larp! (Mein Charakter wurde unter Drogen gesetzt, von Nsc entführt und das Gesicht zerschnitten). Wurde mit Situationen überrascht, die ich in meiner ganzen larp Karriere nicht erlebt hatte, im positiven Sinne! Ich habe keine OT-Blasen mitbekommen, bin eigentlich durch die Bank weg auf tolle Spieler und Nsc gestoßen, pikante Situationen wurden immer im Vorfeld abgesprochen und konnten so super bespielt werden! Für mich ist das Taboo ein ganz besonderes Larp. Hat einfach alles, was ich mir wünsche.

 

Ein unglaublich tolle Immersion! Ich habe so viel geweint! Einfach, weil es die Situation, das Spiel ergeben hat! Diese Angst zu spüren bei Angriffen, die Tatsache nicht wirklich was zu können, nichts zu haben, um sich zu verteidigen. Der Geisterpfad lässt mir auch nach den letzten Taboo noch das Blut in den Adern gefrieren! Das Taboo gibt einfach ein ganz besonderes Spiel! Die anderen Spieler und auch Nsc sind einfach großartig! Hab ich selten so erlebt!

 

Hab das taboo sogar schon weiter empfohlen  Wenn man auf verdammt immersives Spiel steht, geh aufs Taboo! Wenn du nicht der Held in glänzender Rüstung sein willst, … Wenn du düsteres und konsequentes Spiel magst…! Im Ernst, ich habe das Taboo vom ersten Mal an geliebt! Die verschiedenen Schichten, die verschiedenen Konflikte, das Düstere! So viele Möglichkeiten. Nichts muss, alles kann!“

 

Sandra, Odenthal


„Was hat mir Taboo gebracht? Vor allem viel Spaß, neue Einblicke in immersives LARP abseits des klassischen Fantasy-Settings und die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.

 

Ich mag 18+ LARPs sehr, weil ich mir dann keine Gedanken darüber machen muss, was mein Charakter sagt oder tut – zumindest nicht im Hinblick auf OT-Rücksicht auf Kinder oder Ähnliches. Außerdem gefällt mir, dass dadurch auch intensivere und drastischere Spielsituationen möglich sind. Der Huntsman-Angriff im zweiten Jahr wäre mit einer Stadt voller Kinder in dieser Form wohl kaum denkbar gewesen.

 

Gleichzeitig schätze ich aber auch die Rückzugsmöglichkeit nach Friedheim, um zwischendurch einmal durchzuatmen und auszuspannen.

 

Ein weiterer großer Vorteil des TABOO war für mich immer der Komfort durch die Hütten: eigenes Bad, eigene Küche, Strom und insgesamt ein sehr angenehmes Niveau. Ich mag außerdem, dass das Setting generell etwas mehr Annehmlichkeiten zulässt als klassisches Mittelalter-/Fantasy-LARP.

 

Und ja – ich finde auch das Spiel mit laut knallenden und qualmenden Propguns einfach großartig. Auf jeden Fall mehr als das Herumfuchteln mit Schaumstoffschwertern.

 

Besonders gefällt mir außerdem die Philosophie des freien Spiels – also gerade nicht dieser vorgefertigte Großplot, bei dem man zum x-ten Mal irgendwelche Artefakte zusammensetzen muss, um Dämon XY endgültig zu besiegen.

 

Und nicht zuletzt ist das Ganze immer gut organisiert.“

 

Dirk aus Rostock


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